Jetzt aber raus!

Krimmler Achental

September 2011

Bergwandern im Nationalpark Hohe Tauern

Eine technisch einfache Bergtour durchs Hochgebirge mit Blick auf viele 3000er der Hohen Tauern.

1. Tag – Zum Krimmler Tauernhaus

Nach einer problemlosen Anreise starteten wir unsere Tour an den Krimmler Wasserfällen. Diese Wasserfälle, die größten Europas, bieten wirklich ein beeindrukendes Schauspiel! Das haben aber auch reichlich andere Touristen erkannt und so führt uns der erste Abschnitt auf einen Turnschuh geeigneten Weg, an der Wasserfällen vorbei, hinauf ins Krimmler Achental. 300 Höhenmeter weiter oben, am Anfang der abstürzenden Wasser, werden die Schaulustigen weniger und der Weg von hier zum Tauernhaus geht fast 8 Kilometer eben und naherzu ohne Steigung hinein ins Krimmler Achental. Bei der Ankunft an unserer ersten Übernachtungsstation, dem Krimmler Tauenhaus, schlägt das trockene Wetter leider in Regen um und so bleibt uns nur zu hoffen das es morgen, wenn es hinauf in die Berge gehen soll, wieder besser wird.

2. Tag – Zur Birnlücken Hütte

Nach einer ruhigen Nacht im Krimmler Tauernhaus geht es nach dem Frühstück um etwa 8.30 Uhr weiter ins immer enger werdende Tal. Vorbei an mehreren Almen führt uns der Fahrweg bis fast zum Talschluß, wo es nach links hinauf zur Warnsdorfer Hütte geht. Kurz zuvor, an der Inneren Keesalm, verlassen wir den Weg und kommen endlich auf einen Gebirgspfad. Wir steigen immer höher hinauf und spüren mehr und mehr die Kälte die vom Gletscher des Krimmler Kees hinüber weht. Leider wird der Regen immer stärker und Wolken versperren uns den Blick auf die umliegenden 3000er wie die Simonyspitzen oder die Dreiherrenspitze. Nach einem mäßig anstrengenden Aufstieg stehen wir in der Birnlücke auf 2665 Metern und blicken hinunter nach Südtirol, wo unweit schon die Birnlücken Hütte zu sehen ist. Diese erreichen wir zwar naß, aber zufrieden nach etwa 5 1/2 Stunden seit dem morgendlichen Aufbruch am Tauernhaus. Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Sachen trocknen, Kaffee und Weizenbier trinken in der gut geheizten Hütte mit netten Wirtsleuten und einigen anderen Berggehern, die wegen des Wetters auch wie wir froh sind, in trockenen zu sitzen.

3. Tag – Zur Richterhütte

Gut ausgeruht setzen wir unsere Wanderung um etwa 8.00 Uhr ab der Birnlücken Hütte fort. Zunächst geht es angenehm bis zur Teufelssteige, eine angelegte Treppe am Weg, die aber wegen Vereisung sehr spannend zu begehen ist! Bei sonnigem Wetter geht es vorbei an der nicht bewirtschafteten Neugersdorfer Hütte und hinauf zum Übergang der sich Krimmler Tauern nennt. Auf dem Weg dorthin genießen wir herrliche Ausblicke auf den zurückliegenden Gipfel der Dreiherrenspitze, dessen Anblick uns gestern verwehrt war! Über den Kesselweg und den anschließenden Fritz- Pungs- Weg laufen durchs Keeskar zur 2697 Meter hohen Windbachscharte. Nach dem Seilversicherten, etwas ausgesetzten Auf- und Abstieg der Scharte erreichen wir um etwa 3 Uhr die um 300 Meter tiefer gelegene, gemütliche Richterhütte wo wir ein schönes Zimmer beziehen.

4.Tag – Zur Zittauer Hütte

Von der Richterhütte geht es zunächst abwärts zur Talstation den Materialseilbahn und von dort, die links von uns liegenden 3000er immer im Blick, über den Drei- Länder- Weg zur Roßkarscharte. Unser Tagesziel, die Zittauer Hütte ist von hier schon zu sehen, aber doch noch ein gutes Stück entfernt. Am Weg nach der Roßkarscharte liegt noch der Roßkopf mit 2845 Höhe. Da Auf- und Abstiegsweg gleich sind, besteigen wir ihn ohne unsere Rucksäcke, die wir hinter einer Ecke am Wegesrand liegen lassen. Oben haben wir bei besten Wetter eine herrliche Aussicht auf viele umliegende Gipfel bis hinüber zur Venediger Gruppe. Früh sind wir nach etwa 5 Stunden Gehzeit auf der Zittauer Hütte und können so noch einen schönen Nachmittag mit Blick auf die Berge genießen.

5. Tag – Zurück ins Tal

Heute geht es zurück ins Tal! Wir nehmen am Anfang einen Teil des Weges, der uns gestern zur Zittauer Hütte gebracht hat und den wir schon bald wieder verlassen werden. Nach den 400 Metern Aufstieg zur Rainbachscharte, auch Gerlosjöchel genannt, geht es von nun an nur noch abwärts zurück zum Krimmler Tauernhaus. Leider wird das Wetter wieder schlechter und nach etwa 1100 Metern anstregenden Abstiegs erreichen wir das Tauernhaus. Das Hüttentaxi, auf das wir uns schon gefreut hatten und das uns die 8 Kilometer Fahrstraße erspart hätte, fährt leider erst in 3 1/2 Stunden das nächste mal wieder nach Krimml. Wir wollen nicht so lange warten und machen uns zu Fuß auf den Weg hinunter zu den Wasserfällen, an denen wir nun auf der östlichen Seite absteigen. Im Tal angekommen, fahren wir noch ein Stück nach Norden bis Achenkirch um nach einer Übernachtung in einem netten Gasthof am nächsten Tag in aller Ruhe zurück ins Sauerland zu fahren.

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